
In der Spritzgießlinie führt eine ungleichmäßige Erwärmung der Präformen nicht nur dazu, dass die Produktionsgeschwindigkeit sinkt. Zudem entstehen Ausschussprodukte sowie Flaschen, die den Anforderungen nicht entsprechen. Dadurch entstehen Ausfallzeiten, die gerade dann auftreten, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann. Wenn der Heizelement der SIPA SFR nicht mehr optimal funktioniert, ist ein Infrarotstrahler erforderlich, der zur Geometrie und zum thermischen Profil der Maschine passt. So muss man nicht erst raten.
Was technisch wichtig ist: Der SIPA SFR 10-Infrarotstrahler nutzt einen Quarzröhrchen-Emitter, der für eine schnelle Reaktion sowie eine stabile Leistung innerhalb des Heiztunnels sorgt. Die Leistungsdichte bleibt konstant, sodass die Oberfläche der Präform gleichmäßig erwärmt wird, bevor sie gestreckt wird. Der R7s-Anschluss sowie die standardisierten Abmessungen ermöglichen es, den Strahler ohne Umrüstungen oder Anpassungen in das SFR 10-System einzubauen. Die Spannung und Leistung werden auf die Anforderungen des Originalherstellers abgestimmt, sodass die Heizkurve identisch mit der des Originals bleibt.
Warum es bei SIPA-Spritzgießmaschinen funktioniert: Beim SIPA-Spritzgießen muss die Temperatur der Präformen entlang des Halses, des Korps und der Basis gleichmäßig sein. Der SFR 10 sorgt dafür, dass dieses Profil erhalten bleibt. Dadurch werden brüchige Produkte vermieden, der Ausschuss sinkt und die Produktionszeit bleibt konstant. Die Energiebleibe konstant, da der Emitter schnell auf die gewünschte Temperatur kommt und diese anschließend beibehält. Was die Wartung angeht, bedeutet das weniger Notfallreparaturen und eine einfachere Planung der Ersatzteile.
Ein paar Hinweise für die Betriebsstätte: Die Installation ist einfach – doch Sauberkeit ist wichtig. Reinigen Sie die Reflektoren und überprüfen Sie die Festigkeit der Anschlüsse. Schmutz und lose Verbindungen können zu Hotspots sowie uneinheitlicher Erwärmung führen. Stellen Sie sicher, dass die Ausrichtung der Lampe sowie die Fokallänge mit denen des Originals übereinstimmen. Eine Fehlausrichtung kann dazu führen, dass sich die Heizzone verschiebt und dadurch die Dicke der Produkte variert. Unter normalen Bedingungen beträgt die Lebensdauer etwa 5.000 bis 7.000 Stunden. Planen Sie daher den Austausch des Strahlers im Rahmen der vorgesehenen Wartungsarbeiten.