
Der verborgene Grund dafür, warum Ihre Außenheizgeräte ständig kaputtgehen
Wenn Menschen über die Wasserdichtigkeit von Außenheizgeräten sprechen, konzentrieren sie sich meist auf den äußeren Gehäusebereich. Doch das ist nicht der eigentliche Problempunkt. Der eigentliche Schaden entsteht fast immer dort, wo die elektrischen Kabel mit dem Heizelement verbunden sind. In diesen IP66-zertifizierten Infrarotgeräten herrschen extrem hohe Temperaturen sowie Feuchtigkeit – das ist eine wirklich harte Umgebung für die Geräte. Die meisten Heizgeräte können damit einfach nicht umgehen. Die Dichtungen verschleißen, Sauerstoff und Wasser dringen ein – und schon kommt es zu einem Kurzschluss und das Gerät funktioniert nicht mehr.
Warum das eigentlich passiert
Infrarotlampen werden unglaublich heiß. Diese Hitze bleibt nicht nur in der Lampe, sondern strahlt auch durch die Kabel zurück. Wenn ein Hersteller billige Klebstoffe oder einfache Gummidichtungen verwendet, beginnt dieses Material schnell zu altern. Es wird spröde und bricht. Sobald das passiert, können Feuchtigkeit und Salzluft leicht eindringen. Ich sehe das ständig bei „Verbrauchergeräten“: Dabei werden billige Silikone verwendet, die nicht mit der Ausdehnung und Zusammenziehung der Metallleitungen mithalten können. Dadurch entstehen kleine Lücken, durch die Wasser eindringen kann. Das Kabel brennt aus – und das Gerät funktioniert nicht mehr.
Die richtige Vorgehensweise
Um das zu verhindern, verwenden wir hochtemperaturbeständige Keramik-Dichtungen oder spezielle Fluoropolymerdichtungen. Diese Materialien bleiben flexibel und gewährleisten eine dichte Abdichtung, selbst wenn die Kabel heiß sind. Das macht den Unterschied zwischen einem Heizgerät, das nur einen Winter lang funktioniert, und einem Heizgerät, das fünf Jahre lang an einer salzhaltigen Küstenlage funktioniert. Wir bauen außerdem die Dichtungen direkt an der Stelle ein, an der die Kabel enden – ohne Luftlücken, ohne Möglichkeiten für Kondenswasser, das Probleme verursachen könnte.
Ein paar Tips zur Installation
Es gibt jedoch einen Kompromiss: Eine bessere Abdichtung macht die Kabel etwas steifer. Man kann diese Leitungen nicht wie bei billigen, ungedichteten Geräten in spitze Winkel biegen. Wenn man während der Installation zu starke Biegungen vornimmt, kann das die Dichtung beschädigen und genau die Undichtigkeit verursachen, die wir eigentlich verhindern wollten. Stellen Sie sicher, dass die Verbindungskästen genug Platz bieten, damit die Kabel sich natürlich krümmen können. Geben Sie ihnen etwas Raum – dann werden sie länger funktionieren.